Könnt ihr euch noch an den Arzt erinnern, der den „Geist der Homosexualität“ austreiben wollte?
Jetzt wurde versucht, dem die Approbation zu entziehen, doch das geht nicht so schnell, wie uns mitgeteilt wird:

Doch ein Entzug der ärztlichen Approbation sei in diesem Fall „nicht gerechtfertigt“, bremst die zuständige Hamburger Gesundheitsbehörde die Bemühungen der Ärztekammer schon mal vorsorglich aus.

Der Grund dafür ist dieser: Der NDR Reporter berichtete zwar über die Vorgänge, wie der Arzt seine Stirn mit Öl einrieb und dann angeblich einen Dämon vertrieb, doch das reicht natürlich nicht. Denn auf seiner Abrechnung nennt der Arzt das dann „Erörterung einer lebensverändernden Erkrankung“.
Nun ist homosexualität definitiv keine Krankheit nach ICD 10, aber um welche Krankheit es sich handelt, muss der Arzt ja auch gar nicht angeben:

Die Krankenkassen sagen, sie seien machtlos. Sie verweisen zwar in verschiedenen Medienberichten unisono darauf, dass Homosexualität keine Krankheit und ihre Behandlung natürlich nicht abrechnungsfähig sei. Doch die Inhalte der Arzt-Patienten-Gespräche seien nicht bekannt und sie wüssten daher nicht, was hinter der „Erörterung einer lebensverändernden Erkrankung“ stecke.

So etwas darf genau so wenig sein, wie die Tatsache, dass Esoterische „Behandlungsmethoden“ durch geschickte Formulierungen von der Krankenkasse bezahlt werden.

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