Der Artikel des Tages ist heute vom Spiegel und das ist keine Auszeichnung. Die Intention ist es, über die Gefahren der Vorratsdatenspeicherung aufzuklären und dafür konstruiert man folgendes, an Lächerlichkeit kaum zu überbietende, Szenario:

Ein fiktives Beispiel: Die Gemahlin eines Polizeibeamten betreibt ein Haustierblog. Sie haben vor sechs Wochen in diesem Haustierblog einen unfreundlichen Kommentar hinterlassen, irgendetwas über die natürliche Überlegenheit der Norwegischen Waldkatze gegenüber einer Russisch Blauen beispielsweise. Wochen später ist die Haustierbloggerin deshalb immer noch immer ganz aufgelöst. Zum Glück aber kennt die Betreiberin des Blogs ihre IP-Adresse, denn die wird beim Hinterlassen eines Kommentars gespeichert. Ihr Mann wiederum, der Polizeibeamte, kennt die Nummer, bei der er anrufen muss, um zu erfahren, wer hinter dieser IP-Adresse steckt. Eine Anfrage beim Internetprovider wird ihn mit der zum fraglichen Zeitpunkt dazugehörigen Haushaltsadresse versorgen.

Quelle

Was rauchen die da eigentlich? Nicht nur, dass das hochgradig illegal von dem Polizeibeamten wäre, das ist auch wirklich die kleinste Problematik an der Sache.

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