In Kirchen gibt es immer ein Mal im Jahr eine „Kirchenzählung“. Das ist ein wenig so wie der angekündigte Besuch des Steuerprüfers: Man kann vorher noch alle wichtigen Dokumente verbrennen oder eben hier einen besonders attraktiven Gottesdienst gestalten, um die Zahlen in die gewünschte Richtung zu korrigieren. Das soll nun geändert werden und jeder Besucher per Überwachungssoftware automatisch erfasst und gezählt werden. Da könnte man die Kirchensteuer doch dann prozentual berechnen, oder? Wer öfter kommt, der zahlt auch mehr oder so.

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