Die wohl beste Darstellung, wie Windows 10 euch ausschnüffelt, kommt von der Welt. Die haben mal eine Anleitung veröffentlicht, wie man die Übertragung von Nutzerdaten an den Windows Server unterbindet (also zumindest den öffentlichen Teil).

Das ist ganz einfach! Ihr müsst nur das machen:

Und dann das

Dann noch das

Ach ja und dann das

Und zu guter Letzt noch das

Ach halt! Da geht’s ja noch weiter:

Wer sich mit einem Microsoft-Konto an seinem Gerät anmeldet, findet in den Datenschutz-Einstellungen noch einen weiteren Reiter: Konten. Im Unterpunkt Einstellungen synchronisieren ist – wie gehabt – erst einmal alles aktiviert. Das hat zur Folge, dass Microsoft für die Synchronisation über mehrere Geräte nicht nur automatisch den Browserverlauf auf seinen Servern speichert, sondern auch Passwörter für das WLAN sowie für Websites, auf denen man sich eingeloggt hat. Wer seine Passwörter lieber nicht ins Internet schickt, sollte die Synchronisierung abstellen.

Hier sei mal kurz angemerkt, dass man wenn man Windows 10 schon im Betrieb hat, jetzt auch schon jedes Passwort über den Äther geschickt hat…

Und dann ist da noch das:

Bekannt seit Windows 8.1 ist die sogenannte WLAN-Optimierung. Voreingestellt ist, dass sich das Gerät automatisch mit von Microsoft anerkannten öffentlichen Hotspots verbindet – sowie mit Netzwerken, die von den Outlook-, Skype und Facebook-Kontakten des Nutzers freigegeben wurden.

Das muss man auch noch manuell abschalten.

Wer Microsoft auch keine „Diagnose Daten“ zukommen lassen möchte, der muss erst mal einen Regedit bemühen:

Um überhaupt keine Telemetriedaten an Microsoft zu senden, müssen die Nutzer das in speziellen Editoren wie dem Group Policy Editor (gpedit) und dem Registry Editor (regedit) festlegen. Eine englische Beschreibung gibt es hier. Anfängerfreundlich ist das aber überhaupt nicht.

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