Archive für den Monat: September, 2015

Ok. Das ist großartig: Ihr erinnert euch Netzpolitik.org, Landesverrat und die Ermittlungen? Jetzt ist es ja so, dass man generell immer seine Akten vom BmfV anfordern kann, aber nur, wenn man eine Begründung dafür hat. Tja und die ist nun gegeben, wenn man Netzpolitik.org gelesen hat, weil gegen die wurde ja ermittelt und man kann nicht sicher sein, dass gegen einen selbst nicht auch ermittelt wurde, als Leser.

Artikel auf Netzpolitik

6 b) Im vorliegenden Fall verfügte der Beklagte über einen DSL 6.000-Anschluss von „A…“ bzw. der T… Germany GmbH & Co. OHG. Seine Hochlade-Geschwindigkeit („Upload-Geschwindigkeit“) betrug 576 Kilobit pro Sekunde (http://www.dsl-isdn-anbieter.de/DSL-6000.htm, Abruf am 11.08.2015) und damit in etwa die vorgenannten 10% seiner Downloadgeschwindigkeit, sodass der Ansatz der insgesamt 12% des Filmwerks, die maximal über seinen Internetanschluss dritten Nutzern der Tauschbörse angeboten worden sein werden, angemessen ist.

4. Ausgehend von den vorstehenden Ausführungen kann der Klägerin ein Schaden entstanden sein, den ihr der Beklagte hätte – nach der Lizenzanalogie – entrichten müssen, wenn er von ihr die Erlaubnis erworben hätte, 13,62 % des von ihr angebotenen Titels einem anderen zur Verfügung zu stellen. Selbst wenn die Klägerin derartige Rechte nicht mit den errechneten Quoten vertreibt, hätten vernünftige Lizenzvertragsparteien für die Nutzungsrechtseinräumung als Lizenzgebühr im Zweifel exakt 13,62 % des Ladenpreises des streitgegenständlichen Filmwerks vereinbart. Das Filmwerk hat einen Ladenpreis von 14,99 €, sodass sich die Lizenzgebühr rechnerisch auf 2,04 € belaufen würde. Ob man diese Gebühr ansetzt oder davon ausgeht, zumindest der Ladenpreis für eine Lizenz sei geschuldet, kann hier dahinstehen.

Quelle

TL;DR Der Angeklagte muss 2,04 € bezahlen, weil er einen Porno zu 12% per Torrent verteilt hatte.

Mit diesem großartigen Video (Link geht direkt auf eine HQ-mp4), indem Hellmuth Karasek den IKEA Katalog rezensierte, möchte ich seinem heutigen Tod gedenken.

Der Springerverlag muss Kachelmann 635.000€ Schmerzensgeld für den Rufmord, den sie betrieben haben, bezahlen.

Putin hat den Segen für bewaffnete russische Truppen in Syrien bekommen

Der nächste Kandidat bei unserem kleinen Spielchen hat sich disqualifiert.

kandidat

Apropos Snowden auf Twitter. Der is da ja seit gestern und ratet mal, wem er da so folgt? Richtig. Einem Account: Der NSA.

Ihr sollt hier ja generell nicht alles glauben, sondern selbst nachrecherchieren, aber hier sei es jetzt nochmal explizit erwähnt. Angeblich hat Canada eine Reisewarnung für Ostdeutschland rausgegeben:
canada
via

Update 01.10
Die Sache stellt sich als wahr heraus. Hier der Link zum Original der kanadischen Botschaft: http://travel.gc.ca/destinations/germany#security

Erinnert ihr euch noch hieran? Es gibt da noch so einen Fall…

CQEwWn4WwAAlWcD
via

Zum Glück noch kein Hack, aber auf dem besten Wege dazu:

Sicherheitsforscher entdecken über 68.000 medizinische Geräte, die potentiell direkt angreifbar sind. Die Systeme sind oft mit Windows XP unzureichend abgesichert und Angreifer könnten im schlimmsten Fall die Kontrolle übernehmen.

Quelle

Unübertroffen ist der Fall eines Mediziners, der in seiner Dissertation auf 61 von 61 Seiten aus der Dissertation eines anderen Mediziners derselben Universität Münster abgeschrieben hatte, die ihrerseits auf 51 von 54 Seiten Plagiate enthielt – und sie bei demselben Doktorvater einreichte, dem die Sache innerhalb eines guten halben Jahres zweimal eingeleuchtet hat.

Quelle