Dass es Leuten total egal ist, was mit ihren Daten (zum Beispiel auf Facebook) geschieht, glaube ich ja übrigens nicht und es gibt auch einige Hinweise darauf. So gab es neulich diese Studie (link geht auf ein PDF), die besagt, dass 67% der befragten auf Onlinedienste verzichten, wenn sie dort persönliche Daten angeben müssen (Seite 6). Zwar scheint es dennoch eine Diskrepanz zu geben, denn auf Seite 12 sieht man, dass 87% Dienste benutzen, obwohl sie wissen, dass sie deutsche Datenschutzstandards nicht einhalten. 72% davon tun das, weil sie den Dienst nützlich finden. Allerdings sagen nur 31%, dass ihnen ihre Daten egal sind. Das bedeutet also, dass Leute nur die Dienste brauchen und solange es keine datenschutzfreundlichen Alternativen gibt, bleiben sie bei den Diensten. Denn die Fakten sind da. Siehe auch hierzu diesen Artikel eines 16-jährigen im Handelsblatt, in dem er folgendes schreibt:

Das ist der erste Grund, warum ich nicht mehr aktiv auf Facebook bin: Die Unsicherheit, was mit meinen Daten geschieht.

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