Heute: Zur Schwärzungspraxis bei Einsichtnahme in Dokumente (siehe hier):

Im aktuellen Fall machen die erst geschwärzten und nun lesbaren Stellen aber deutlich, worum es den Behörden bei Geheimhaltungswünschen auch geht. So hat Richter Victor Marrero in seinem aktuellen Urteil den „extremen und übermäßigen Charakter der Schwärzungen“ kritisiert. So wäre die Regierung bereit, öffentlich zu machen, dass sie mit NSL eine „Adresse“ und „Telefonnummer“ einsehen will. Dass es sich dabei aber um den Plural handle, müsse geschwärzt werden – in dem Fall durch einen schwarzen Balken über dem Buchstaben „s“. Auch eine „dämliche“, potenzielle Zielperson könne sich jedoch zusammenreimen, was sich hinter dieser Schwärzung versteckt, meinte Marrero (Seite 25). Diese richterliche Kritik an der Schwärzungspraxis war in dem zuerst veröffentlichten Urteilstext geschwärzt.

Quelle

Kannste dir echt nicht ausdenken

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